Oktober 11, 2022 3 min lesen.

Der Winter steht vor der Tür. Die Tage werden kürzer und die Temperaturen fallen. Unser Biorhythmus stellt sich um. Wir brauchen mehr Schlaf und finden seltener die Motivation uns für ein schweißtreibendes Training aufzuraffen. Warum du dem Couchpotato in dir dennoch nicht nachgeben sollst und welche kleinen Anpassungen du in deinem Training vornehmen kannst um gut durch die dunkle Jahreszeit zu kommen, haben wir hier für dich zusammengefasst.

Ein vernünftiges Warm-up muss sein

Das Warm-up beim Training hat verschiedene Funktionen. Es bereitet dich physisch und mental auf die folgende Belastung vor. Deine Körpertemperatur steigt, dein Stoffwechsel kommt in Gang, dein Bewegungsapparat wird mit Flüssigkeit geschmiert und deine Muskeln werden mit Blut versorgt wodurch sie eine extra Portion Sauerstoff und Nähstoffe bekommen. Im Sommer fällt das Warm-Up mit unter schon mal kürzer aus. Im Winter jedoch dauert es schlicht länger bis all diese Abläufe in Gang gebracht werden. Kalt zu trainieren erhöht das Risiko sich zu verletzen enorm. Deshalb nimm dir im Winter auf jeden Fall mehr Zeit für dein Warm-up.

Zieh dich warm an

Warme Kleidung ist im Winter ein Muss! So lange es dauert warm zu werden, so schnell geht die Körperwärme auch wieder verloren. Kurz mal eine Pause gemacht und etwas getrunken – schon sind die Muskeln kalt. Hier setzt du am besten auf das Zwiebelprinzip. Wird dir tatsächlich zu warm, ziehst du einfach eine Schicht aus und umgekehrt. Gerade bei Poledance hat man eher wenig an. Da empfiehlt es sich auf jeden Fall einen warmen Hoodie oder Sweater zu tragen, den man bei kurzen Pausen schnell überziehen kann.

Bring Abwechslung in deinen Trainingsplan

Poledance ist ein wahres Ganzkörpertraining. Dennoch tut es gut auch mal etwas anderes auszuprobieren. Laufen, Yoga, Schwimmen, Kraftsport,… Es gibt unzählige Arten seinen Körper zu fordern. Abwechslung im Trainingsplan hilft dir dabei neue Trainingsreize zu setzten und neue Trainingsmöglichkeiten zu entdecken. Yoga ist beispielsweise eine wundervolle Ergänzung zum Polesport. Du trainierst deine Flexibilität und allgemeine Beweglichkeit während du gleichzeitig deine Muskulatur stärkst. Ein Ausdauersport wie Laufen bietet einen wertvollen Kontrast zum Kraftsport Poledance und hält deinen Körper in Balance. Gerade im Winter kann etwas Abwechslung neue Energie fürs Training liefern.

Nutze das Sonnenlicht

Sonnenstrahlen fördern die Bildung von Vitamin D in deiner Haut. Vitamin D ist essentiell im Knochenstoffwechsel und nimmt eine Schlüsselrolle bei der Knochenmineralisierung ein. Außerdem wirkt sich Sonnenlicht positiv auf deine Stimmung aus. Gründe genug also um das Training auch mal früher am Tag durchzuziehen.

Hab ein Ziel vor Augen

Es fällt einem leichter zu trainieren, wenn man ein Ziel hat auf das man hintrainiert. Gibt es vielleicht eine Sportveranstaltung bei der du dabei sein willst? Möchtest du einen bestimmten Trick/Move beherrschen? Findet bald ein neuer Kurs/Workshop statt auf den du dich vorbereiten kannst? Hast du eine Freundin oder einen Freund mit der/dem du gemeinsam trainierst? Egal was für ein Ziel du dir selbst setzt, trainiere um es zu erreichen.

Auch die Ernährung spielt eine Rolle

Dieser Punkt gilt eigentlich für das ganze Jahr. Trotzdem oder eben auch gerade deshalb darf es hier nicht fehlen. Ganz wichtig: Viel Wasser! Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ein klares Muss für jeden Sportler, auch im Winter. Zusätzlich kannst du deinen Körper mit einer vitamin- und mineralstoffreichen Ernährung unterstützen. Obst und Gemüse sollten gerade jetzt ein wichtiger Bestandteil deines Essensplans sein.

Deine Gesundheit steht beim Training immer an erster Stelle. Hast du Schmerzen oder bist du erkältet, stoppe dein Training sofort und suche notfalls einen Arzt auf. Du hast nur diesen einen Körper. Er hat dich immer unterstützt und ist immer für dich da. Behandle ihn so liebevoll und sorgfältig wie er es verdient hat.

Liebe Grüße,

Isa

Schreibe einen Kommentar