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August 10, 2020 4 min read

Pole-Burnout, was ist das überhaupt? Eine gute Frage! 

Fast jeder Poledancer kommt im Laufe seines Trainings irgendwann an diesen Punkt. Die Trainingserfolge bleiben aus. Das Training wird eintönig. Die Ideen für Tricks und Kombinationen werden weniger. Es fällt schwer die Motivation zu finden sich an die Stange zu wagen. Aber was tun wenn die Lust einfach nicht mehr da ist? Wie weiter machen wenn man das Gefühl hat einfach nur anzustehen?

Hier haben wir ein paar Tipps und Tricks für dich, mit denen du garantiert wieder Freude am schönsten Sport der Welt bekommst und dem Pole-Burnout den Mittelfinger zeigst:

Tipp Nummer 1: Es ist ok

Ja gut ich gebe zu das klingt jetzt nicht wirklich nach einem Tipp. Aber denk mal drüber nach. Wir setzten uns alle täglich unter Druck. Unsere Arbeit, unser Privatleben, Freunde, Familie, Hobbies,... All diese Dinge unter einen Hut zu bekommen und dabei trotzdem nicht auch mal die Lust zu verlieren ist nahezu unmöglich. Verlange nicht zu viel von dir. Es ist ok einmal keine Lust zu haben. Es ist ok einmal nicht gut drauf zu sein. Es ist ok wenn etwas nicht auf Anhieb klappt. Egal ob es dabei um Poledance, deine Arbeit oder einen anderen Bereich deines Lebens geht: Es ist ok! Akzeptiere es wenn einmal nicht alles perfekt ist und nimm dir den Druck raus. Du wirst sehen wie gut es dir tut! Es lebe der Antiperfektionisumus!

Tipp Nummer 2: Back to the roots oder Entschleunigung

Im Poledance geht es gerade Anfangs sehr schnell voran. Wenn man erst einmal vom Poledancefieber befallen ist, gibt es nur einen Ort an dem man sein möchte, nur eines das man wirklich tun möchte. Jaaaa wir kennen das :) Leider hat dieses Fieber aber auch Nebenwirkungen. Wir rauschen nur so von einem Level zum nächsten, sind ganz beschwipst von unseren zügigen Erfolgen, trainieren einen Trick nach dem anderen. Kurz gesagt wir sind süchtig nach Poledance. Das Ausbleiben der Erfolge ist dann umso schlimmer. Tritt hier doch einmal ganz bewusst auf die Bremse. Schalte einen Gang zurück. Musst du wirklich schon wieder das nächste Level knacken? Ist es vielleicht nicht auch schön das jetzige Level bzw. den jetzigen Kurs zu wiederholen? Versuch doch mal ganz bewusst eine Choreographie mit einfachen Tricks und Elementen zu gestalten. Oder verfeinere deine Technik bei Tricks die du schon gelernt hast. Viele Poledancer glauben einen Trick zu können wenn sie ihn ein paar Mal geschafft haben. Aber können heißt eben nicht gleich Können ;) 

Tipp Nummer 3: Fordere dich mit eigenen Challenges

Warum immer den selben Einheitsbrei? Versuch es doch mal mit einer Challenge! Das fordert dich, bringt Abwechslung und motiviert dich auch gleich. Ein paar Ideen haben wir schon mal: Erarbeite eine komplette Choreo nur auf links. Übe einen Trick deiner Wahl eine Woche jeden Tag 5 mal auf jede Seite. Verwende für eine Choreo nur Tricks aus Anfängerkursen. Erarbeite eine Choreo nur am Boden oder nur an der Stange. Beginne eine Woche lang jede Trainingseinheit mit einer Freestyleeinheit zu einem bestimmten Lied. 

Die Liste ließe sich ewig fortsetzen. Sei kreativ und hab Spaß! Der Rest kommt von ganz alleine ;)

Tipp Nummer 4: Probiere Neues

Weißt du noch wie du dich am Anfang gefühlt hast? Alles war spannend, alles hat Spaß gemacht. Warum dieses Gefühl nicht wieder haben? Probiere einmal einen anderen Poledance Stil aus. Hast du es schon mal mit Exoticpole versucht? Oder hast du schon einmal eine Contemporarypole Klasse besucht? Wie sieht es aus mit Lyricalpole oder Chinesepole? Der beste Sport der Welt ist so vielseitig, da ist für jede Laune etwas dabei. Und wenn du etwas mehr Abstand brauchst, versuch es doch mal mit einer ganz anderen Sportart. Wundervolle Ergänzungen zu Poledance sind z.B. Tanz, Yoga, Akrobatik, Turnen, Klettern,... 

Tipp Nummer 5: Musik, Musik, Musik

Was wäre das Leben nur ohne Musik! Dreh dir deine Musik auf, laut auf, und leg los! Tanze, fühl die Musik, lass los und bewege dich. Pfeif drauf wie du aussiehst oder was andere denken würden wenn sie dich sehen. Es gibt nur dich und die Musik.

Tipp Nummer 6: Instagram

Instagram ist eine wahre Fundgrube an Inspiration. Wo sonst findet man so viele Menschen mit derselben liebe zu Poledance wie wir. Scroll dich durch, folge den entsprechenden Hashtags und speichere dir deine Lieblingsvideos. Beim nächsten Training wirst du dich gar nicht entscheiden können welchen Trick du als erstes probieren sollst.

Bei all den tollen Videos und Bildern vergiss aber eines bitte nie: Vergleiche dich nicht mit anderen! So toll Instagram als Inspirationsquelle auch sein mag, es ist nicht mehr und nicht weniger als das. Du bist toll und perfekt genauso wie du bist. Dein Körper ist großartig und ermöglicht dir so vieles. Gib ihm Zeit und schau nicht was andere können. Schau was du kannst und sei stolz darauf!

 

Das wars auch schon an Tipps gegen Pole-Burnout von uns. Wir hoffen es war etwas für dich dabei. Hast du vielleicht noch weitere Ideen zu diesem Thema? Schreib es uns in den Kommentaren!

Danke fürs lesen und bis bald,

eure Isabella


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